Was ist die MPU

MPU ist die Abkürzung von: Medizinisch-Psychologische Untersuchung

Die MPU im heute bekannten Sinn begann Anfang der Sechzigerjahre. Auch wenn anfangs überwiegend der Schwerpunkt auf die Überprüfung körperlicher Beeinträchtigungen gelegt wurde (Nachkriegszeit), verschob sich allmählich der Kernbereich der Fahreignungsbegutachtung (MPU) auf die Gruppe verkehrsauffälliger Kraftfahrer mit Alkohol-, Drogen- Verkehrsrechts- und Strafdelikten.

Die größte Bedeutung der MPU liegt daher heute auch im Anlass begründet, dass ein massives Fehlverhalten bei den betroffenen Kraftfahrern im Straßenverkehr aufgetreten ist.

Das bedeutet, Ihre Führerscheinstelle (Fahrerlaubnisbehörde) hat

Bedenken (Zweifel) an der (Kraftfahr-) Eignung.

Nach den gesetzlichen Vorschriften wird eine MPU i.d.R. von der Fahrerlaubnisbehörde u.a. angeordnet, wenn Bedenken oder Zweifel an Ihrer Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bestehen (§ 2 Abs. 4 StVG (StraßenVerkehrsGesetz) und § 11 Abs. 1 FeV (FahrerlaubnisVerordnung).

Um diese Bedenken auszuräumen, bedient sich die Verwaltungsbehörde eines Medizinisch-Psychologischen Gutachtens, das im Verlauf einer MPU erstellt wird.

Amtlich anerkannte „Gutachterstellen“, BfF (Begutachtungsstelle für Fahreignung) (Akkreditierung durch die Bundesanstalt für Straßenwesen BAST) wie z.B. TÜV Hessen, TÜV Nord, TÜV Süd, MPU-GmbH, DEKRA, AVUS, PIMA, IBBK oder BAD führen die MPU durch.