Tips vom Experten

Nicht alles glauben!

Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen über die MPU erzählt! Selten ist ein Thema so sehr von wilden Gerüchten, Stammtischweisheiten und anderen Halbwahrheiten durchsetzt, wie die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung).

Lassen Sie sich bitte nicht von Panikmache und Angst durcheinanderbringen. Auch wenn im alltäglichen Sprachgebrauch statt von MPU oft von „Idiotentest“ oder „Depperltest” die Rede ist, lassen Sie sich davon bitte nicht täuschen. Diese herabwürdigende Bezeichnung ist absolut unzutreffend.

Es geht bei der MPU nämlich um die Beurteilung Ihrer zukünftigen Kraftfahreignung!

Informieren Sie sich selbst

Besuchen Sie unsere kostenfreien MPU-Informationsabende. Vereinbaren Sie ein MPU-Beratungsgespräch (EUR 50,-), in dem gezielt auf Ihre Fragen und auf Ihre konkrete Situation eingegangen wird und ein persönlicher "Fahrplan" für Sie erstellt werden kann.

Die Zeit Ihrer Sperrfrist nutzen

Lassen Sie die Zeit ohne Führerschein nicht einfach so verstreichen. Wenn Sie sich erst am Ende Ihrer Sperrfrist informieren, kann das unter Umständen bedeuten, dass Sie auch nach Ablauf der Sperrfrist noch Wochen und viele Monate auf den Führerschein verzichten müssen.

Schieben Sie dies bitte nicht auf die lange Bank! Die Zeit der Sperrfrist rasch und sinnvoll nutzen – und evtl. verkürzen (--> Sperrfristverkürzung), ist sicher das Beste, was Sie im Moment tun können.

Medizinische Abklärung

Bei Alkohol- und Drogenauffälligkeiten sind sehr oft vor der MPU medizinische Nachweise zu erbringen. Dies erfordert eine genaue vorherige Abklärung, welcher Art die Nachweise sein müssen. Hierbei sind insbesondere die Erfordernisse der Beurteilungskriterien zu beachten.

Fehler vermeiden - nicht auf die leichte Schulter nehmen

Immerhin wird Ihre Fahreignung nach einer (Straf-)Auffälligkeit "überprüft". Ohne jegliche Vorbereitung zur MPU zu gehen, ist oft fast schon fahrlässig.

Zu langes Abwarten, Sperrfristzeit nicht sinnvoll nutzen, Auffälligkeiten verdrängen, nicht über notwendige Veränderungen nachdenken wollen, sich zu lange unangemessen ärgern, über Behörden, Gutachter, Polizei, Psychologen, usw. schimpfen (ist zwar menschlich nachvollziehbar), aber sind trotzdem Fehler, die Sie vermeiden können.

Kosten und Leistung vergleichen - aber nicht "Äpfel mit Birnen" verwechseln

Weil jeder Einzelfall unterschiedlich ist, lassen sich in der Regel erst in einem ausführlichen Gespräch, z.B. unserem MPU-Beratungsgespräch, Ihre Gesamtkosten und Dauer abschätzen. Neben wertvollen Tipps und Hinweisen zu Ihren Kosten, wird in einem Gesprächsprotokoll dann festgehalten, mit welchem zeitlichen und finanziellen Aufwand Sie rechnen müssen. Die Vorbereitung zur MPU ist sicher nicht billig. Wenn Sie jedoch die Kosten und Aufwendungen vergleichen, die Ihnen bisher durch Ihren Führerscheinverlust entstanden sind, sind unsere Angebote sicher preiswert.